Ulli Potofski Todesursache – Die Stimme des deutschen Fussballfernsehens stirbt mit 73 Jahren

Er war eine der praegsamen Stimmen des deutschen Sportfernsehens – von den ersten RTL-Sendetagen ueber „Anpfiff“ bis zu „Auf Schalke“. Ulli Potofski, buergerlicher Name Ulrich Potofski, starb am 3. August 2025 im Alter von 73 Jahren an den Folgen einer Leukaemie-Erkrankung. Seine Lebensgefaehrtin Nadja Bogdanovic teilte der Illustrierten „Bunte“ mit, dass eine Knochenmarktransplantation zu spaet kam – der Spender war im Urlaub, der verschobene Termin kam nie.

Ulli Potofski Todesursache – Was ist bekannt?

Ulli Potofski starb am Sonntag, dem 3. August 2025, nach langer, schwerer Krankheit. Erst eine Woche spaeter, am 13. August 2025, wurde die genaue Todesursache bekannt: Seine Lebensgefaehrtin Nadja Bogdanovic bestaetiate gegenueber der Zeitschrift „Bunte“, dass Potofski an Leukaemie gestorben war.

Die Vorgeschichte ist besonders tragisch: Die Diagnose hatte Potofski erst Mitte Mai 2025 erhalten – nach einem Bluttest bei einer befreundeten Aerztin. Zuvor hatte er sich im Fruehling sehr schwach gefuehlt und ploetzlich viel Gewicht verloren. Unmittelbar nach der Diagnose begann seine Chemotherapie.

Ende Juli 2025 erhielt er noch eine Hoffnungsbotschaft: Die Knochenspenderdatei hatte einen passenden Spender fuer ihn gefunden. Eine Knochenmarktransplantation war fuer den 1. August in der Uniklinik Essen geplant. Doch der Spender war zu diesem Zeitpunkt noch im Urlaub. Der Eingriff wurde verschoben – auf Mitte August. Potofski ueberlebte nicht bis dahin. Er starb am 3. August 2025, nur zwei Tage nach dem urspruenglich geplanten Eingriff.

Wer war Ulli Potofski?

Ulrich Potofski wurde am 7. Juli 1952 in Gelsenkirchen geboren. Seine Leidenschaft fuer den Sport – und besonders fuer seinen Lieblingsverein Schalke 04 – zog sich durch sein gesamtes Leben, beruflich wie privat.

Karrierestart 1970 bei Radio Luxemburg. In den 1970er Jahren war er nicht nur Radiomoderator, sondern auch als Puppenspieler, Popsaenger und Discjockey aktiv – eine Vielseitigkeit, die seinen spaeter so charakteristisch breiten Moderationsstil erklaert.

1979 wechselte er als Sportreporter zu WDR Radio. 1984 der grosse Schritt: Er wechselte zu RTL plus, dem Privatsender, der damals gerade das deutsche Fernsehen aufmischte.

„Anpfiff“ – Die RTL-Sportshow

Von 1988 bis 1992 moderierte Potofski die RTL-Sportsendung Anpfiff – ein Format, das als Pendant zur ARD-Sportschau positioniert wurde und dem Privatsender in der Sportberichterstattung Profil gab. Als Sportchef von RTL praege er diese Jahre massgeblich.

Was ihn von vielen anderen Sportjournalisten unterschied, war seine Faehigkeit, nahbar und direkt zu sein – kein Distanz-Kommentator, sondern ein Mensch, dem man anmerkte, dass er wirklich Ahnung von Fussball hatte und ihn liebte.

Sport1, Sky und das lange Berufsleben

Nach seiner RTL-Zeit moderierte Potofski ab 1998 bis 2002 das Programm „Auf Schalke“ beim DSF (heute Sport1) – eine Sendung, die seinen Lieblingsverein in den Mittelpunkt stellte. Spaeter arbeitete er ausserdem fuer Sky, dem Pay-TV-Sender, der die Bundesliga-Berichterstattung in Deutschland massgeblich praegte.

Sein Einsatzfeld war immer der Fussball – Bundesliga ebenso wie die 2. Liga. Ueber Jahrzehnte war seine Stimme und sein Gesicht fuer viele Fussballfans fester Bestandteil des Samstags und des Sportabends.

„Let’s Dance“ – Der Kultauftritt

Einem juengeren Publikum wurde Ulli Potofski durch einen unerwarteten Auftritt bekannt: 2016 nahm er an der 9. Staffel von „Let’s Dance“ auf RTL teil. Tanzpartnerin war Kathrin Menzinger. Er schied zunaechst aus, durfte aber nach der Verletzung einer Mitstreiterin zurueckkehren und erreichte schliesslich Platz 6. Der Auftritt wurde zu einem Kult-Moment der Sendung.

Ein letzter Wunsch – das Schalker Fan-Feld

Was Ulli Potofskis Abschied besonders beruehrt, ist ein Detail, das Nadja Bogdanovic schilderte: Als Potofski Mitte Juli noch einmal kurz das Krankenhaus verlassen durfte, bestand er darauf, seine Schalke-Handtuecher in den blau-weissen Vereinsfarben mitzunehmen. Schalke 04 war bis zuletzt sein Zuhause – emotional wie raeumlich.

Sein letzter Wille: Er wollte auf dem „Schalker Fan-Feld“ beigesetzt werden – einem besonderen Bereich des Friedhofs in der Naehe der Arena, nur zwei Kilometer entfernt. Dort wurde seine Urne beigesetzt. Eine letzte Ruhe in unmittelbarer Naehe des Vereins, dem er sein Leben lang die Treue gehalten hatte.

Aehnlich wie Srecko Bogdan, dessen Identitaet untrennbar mit seinem Verein verbunden war, steht auch Ulli Potofski fuer jene Generation von Sportpersoenlichkeiten, bei denen der Verein nicht nur Beruf, sondern Herzensangelegenheit war. Mehr zu seinem Leben findet sich auf Wikipedia.

Fazit

Die Ulli Potofski Todesursache war Leukaemie. Er starb am 3. August 2025 im Alter von 73 Jahren. Eine kurz zuvor geplante Knochenmarktransplantation kam zu spaet – der Spender war im Urlaub, der verschobene Termin ueberschritt seine verbleibende Zeit. Als RTL-Sportchef, „Anpfiff“-Moderator, langjaeheriger Fussballkommentator und Kult-Teilnehmer von „Let’s Dance“ bleibt er unvergessen.

Haufig gestellte Fragen (FAQ)

1. Wann ist Ulli Potofski gestorben? Am 3. August 2025, im Alter von 73 Jahren.

2. Was war die Todesursache von Ulli Potofski? Leukaemie, bestaetigt durch seine Lebensgefaehrtin Nadja Bogdanovic gegenueber der Zeitschrift Bunte. Die Diagnose hatte er erst Mitte Mai 2025 erhalten.

3. Womit wurde Ulli Potofski bekannt? Als Sportchef und Moderator bei RTL, vor allem durch die Sendung „Anpfiff“ (1988-1992), sowie als Moderator von „Auf Schalke“ beim DSF und durch seinen Kult-Auftritt bei „Let’s Dance“ 2016.

4. Wo ist Ulli Potofski beigesetzt? Auf dem „Schalker Fan-Feld“ nahe der Arena in Gelsenkirchen – gemaess seinem letzten Willen, in der Naehe seines Lieblingsvereins Schalke 04.

Casper Ivor

Casper Ivor ist ein erfahrener Journalist und Autor mit über 8 Jahren Erfahrung in der deutschen Medienlandschaft. Er hat an mehreren renommierten deutschen Medienplattformen gearbeitet und sich auf Berichte über Prominente, Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens sowie aktuelle Ereignisse aus der deutschen Unterhaltungs- und Kulturbranche spezialisiert. Seine Artikel zeichnen sich durch sorgfältige Recherche, sachliche Aufbereitung und ein tiefes Verständnis für das Interesse des deutschsprachigen Publikums aus. Auf Gedankennest schreibt Casper Ivor regelmäßig über deutsche Stars, Schauspieler, Musiker und Sportler – immer mit dem Anspruch, komplexe Themen verständlich, fair und faktenbasiert darzustellen.