Papst Franziskus Todesursache – Das Oberhaupt von 1,4 Milliarden Katholiken stirbt mit 88 Jahren

Er hatte am Tag zuvor noch den Ostersegens Urbi et Orbi gespendet, war mit dem Papamobil durch die Menge gefahren und hatte Kinder gesegnet. Es war sein letzter oeffentlicher Auftritt. Am naechsten Morgen, dem Ostermontag des 21. April 2025, starb Papst Franziskus um 7.35 Uhr in seiner Wohnung im vatikanischen Gaestehaus Santa Marta. Er wurde 88 Jahre alt.

Mit seinem Tod verlor die roemisch-katholische Kirche mit ihren rund 1,4 Milliarden Glaeubigen das Oberhaupt, das sie zwoelf Jahre lang in einer bewegten Zeit der Weltgeschichte gefuehrt hatte.

Papst Franziskus Todesursache – Was ist bekannt?

Die offizielle Todesursache wurde vom Vatikan selbst durch den Chef der vatikanischen Gesundheitsdienste, Professor Andrea Arcangeli, oeffentlich bekanntgegeben. Demnach erlitt Papst Franziskus einen Hirnschlag, fiel anschliessend ins Koma und verstarb schliesslich an einem irreversiblen Herz-Kreislaufversagen.

Laut dem offiziellen Totenschein litt Franziskus zuvor zusaetzlich an einer akuten Insuffizienz der Atmungsorgane bei beidseitiger Lungenentzuendung, multiplen Bronchiektasen, Bluthochdruck und Diabetes Typ II. Die Todesursache wurde mittels einer Elektrokardio-Thanatografie, einer speziellen medizinischen Sterbeuntersuchung, festgestellt.

Franziskus war seit dem 14. Februar 2025 wegen einer schweren beidseitigen Lungenentzuendung im Gemelli-Krankenhaus in Rom behandelt worden, dem laengsten Krankenhausaufenthalt seiner Amtszeit. Am 23. Maerz wurde er entlassen und in seiner Wohnung in der Casa Santa Marta weiter betreut. Aerzte hatten ihm zwei Monate vollstaendige Schonung empfohlen. Dass er am Ostersonntag dennoch noch einmal oeffentlich aufgetreten war, ueberraschte viele Beobachter.

Wer war Papst Franziskus?

Jorge Mario Bergoglio wurde am 17. Dezember 1936 in Buenos Aires, Argentinien, als Sohn italienischer Einwanderer geboren. Nach einer Ausbildung zum Chemietechniker trat er 1958 in den Jesuitenorden ein und studierte Philosophie und Theologie. 1969 wurde er zum Priester geweiht.

1992 wurde er Weihbischof, 1998 Erzbischof von Buenos Aires. 2001 ernannte ihn Papst Johannes Paul II. zum Kardinal.

Am 13. Maerz 2013, nach dem historischen Ruecktritt von Papst Benedikt XVI., wurde Bergoglio beim Konklave im zweiten Wahlgang zum Nachfolger gewaehlt. Er nahm den Namen Franziskus an – in Anlehnung an Franz von Assisi – und setzte damit gleich mehrere historische Zeichen:

Er war der erste Papst aus Amerika. Der erste Jesuit auf dem Stuhl Petri. Der erste Papst, der den Namen Franziskus trug. Und der erste Papst aus der suedlichen Hemisphaeere der Erde.

Ein Pontifikat der Zeichen und Reformen

Franziskus praegte sein Pontifikat von Anfang an durch eine betonte Bescheidenheit. Er verzichtete auf den Paepstlichen Palast und lebte im Gaesthaus Santa Marta. Er flog Economy statt in der Privatmaschine des Vatikans. Er empfing Obdachlose und wahrte Naehe zu den Ausgestossenen der Gesellschaft.

Seine wichtigsten Dokumente und Positionen:

„Evangelii Gaudium“ (2013): Sein erstes grosses Lehrschreiben rief zu einer selbstkritischen, bescheidenen Kirche auf, die weniger Pomp und dafuer mehr Naehe zu den Menschen sucht.

„Laudato si“ (2015): Die Oekologie-Enzyklika, die einen grundlegenden Wandel im politischen Denken und Handeln zur Rettung der Schopfung forderte und international grosse Aufmerksamkeit erzielte.

Oekumene und Dialog: Franziskus suchte den Dialog mit anderen Konfessionen und Religionen, besuchte Synagogen und Moscheen und sprach sich wiederholt fuer Frieden in Krisengebieten aus.

Migration: Er kritisierte oeffentlich die Migrationspolitik von US-Praesident Donald Trump und setzte sich fuer die Wuerde von Fluechtlingen ein.

Die letzten Wochen und der ueberrascheende letzte Auftritt

Franziskus hatte in den Monaten vor seinem Tod mehrere gesundheitliche Krisen durchlebt. Sein langer Krankenhausaufenthalt von Februar bis Maerz 2025 hatte die Welt aufhorchen lassen. Dass er am Ostersonntag, dem 20. April 2025, noch einmal auf dem Petersplatz erschien, den Urbi-et-Orbi-Segen sprach und mit dem Papamobil durch die Menge fuhr, war fuer viele Beobachter ueberraschend und bewegend zugleich.

Es war seine letzte Botschaft an die Welt. Am naechsten Morgen war er nicht mehr.

Beisetzung und Nachfolge

Der Leichnam von Papst Franziskus wurde – seinem ausdruecklichen Wunsch entsprechend – in einem schlichten Holzsarg aufgebahrt, anders als die bis dahin uebliche paepstliche Tradition des erhohten Katafalks. Hunderttausende Glaeubige nahmen in den Tagen nach seinem Tod im Petersdom Abschied.

Die Beisetzung fand im Vatikan statt. Anschliessend trat das Konklave zusammen, um seinen Nachfolger zu waehlen.

Aehnlich wie Margot Friedlaender, die bis kurz vor ihrem Tod oeffentlich sprach und mahnte, stand auch Papst Franziskus fuer eine Person, die ihr Amt und ihre Botschaft bis zum letzten Atemzug lebte.

Fazit

Die Papst Franziskus Todesursache war ein Hirnschlag mit anschliessendem Koma und irreversiblem Herz-Kreislaufversagen, begleitet von einer schweren Lungenentzuendung und weiteren Vorerkrankungen. Er starb am 21. April 2025 um 7.35 Uhr in seiner Wohnung in der Casa Santa Marta im Vatikan, im Alter von 88 Jahren. Als erster lateinamerikanischer Papst, erster Jesuit auf dem Stuhl Petri und Oberhaupt von 1,4 Milliarden Katholiken bleibt Papst Franziskus eine der prgendsten Figuren der Weltgeschichte des 21. Jahrhunderts. Mehr zu seinem Leben findet sich auf Wikipedia.

Haufig gestellte Fragen (FAQ)

1. Wann ist Papst Franziskus gestorben? Am 21. April 2025, dem Ostermontag, um 7.35 Uhr in seiner Wohnung in der Casa Santa Marta im Vatikan. Er wurde 88 Jahre alt.

2. Was war die Todesursache von Papst Franziskus? Ein Hirnschlag, anschliessendes Koma und irreversibles Herz-Kreislaufversagen, begleitet von einer schweren beidseitigen Lungenentzuendung, Bluthochdruck und Diabetes Typ II.

3. Was war Papst Franziskus sein letzter oeffentlicher Auftritt? Am Ostersonntag, dem 20. April 2025, spendete er den Segen Urbi et Orbi auf dem Petersplatz und fuhr anschliessend mit dem Papamobil durch die versammelten Glaeubigen. Einen Tag spaeter starb er.

4. Was machte Papst Franziskus historisch besonders? Er war der erste Papst aus Amerika, der erste Jesuit auf dem Stuhl Petri, der erste Papst mit dem Namen Franziskus und der erste Papst aus der suedlichen Hemisphaeere der Erde.

Casper Ivor

Casper Ivor ist ein erfahrener Journalist und Autor mit über 8 Jahren Erfahrung in der deutschen Medienlandschaft. Er hat an mehreren renommierten deutschen Medienplattformen gearbeitet und sich auf Berichte über Prominente, Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens sowie aktuelle Ereignisse aus der deutschen Unterhaltungs- und Kulturbranche spezialisiert. Seine Artikel zeichnen sich durch sorgfältige Recherche, sachliche Aufbereitung und ein tiefes Verständnis für das Interesse des deutschsprachigen Publikums aus. Auf Gedankennest schreibt Casper Ivor regelmäßig über deutsche Stars, Schauspieler, Musiker und Sportler – immer mit dem Anspruch, komplexe Themen verständlich, fair und faktenbasiert darzustellen.