Max Schautzer Todesursache – Der Showmaster von „Pleiten, Pech und Pannen“ stirbt mit 84 Jahren

Wer in den 1980er und 1990er Jahren den Fernseher einschaltete, begegnete ihm fast unweigerlich: Max Schautzer, dem charmanten, stets galanten Moderator, der Millionen Deutsche durch Samstagabend-Showklassiker wie „Pleiten, Pech und Pannen“, „Immer wieder sonntags“ und „Alles oder nichts“ fuhrte. Am 29. Januar 2025 starb die TV-Legende im Alter von 84 Jahren in einem Kolner Krankenhaus.

Max Schautzer Todesursache – Was ist bekannt?

Max Schautzer starb am 29. Januar 2025 in einem Kolner Krankenhaus nach kurzer, schwerer Krankheit. Eine genaue Diagnose wurde von seiner Agentur nicht offentlich gemacht. Sein Agent Jurgen Ross bestatige den Tod gegenuber der Deutschen Presseagentur. Laut Bild-Zeitung lag Schautzer bereits seit Anfang Januar im Krankenhaus. Eine Freundin zitierte: „Er wollte einfach nicht mehr, ist friedlich in der Klinik eingeschlafen.“ In den letzten Monaten seines Lebens habe sich Schautzer zunehmend zuruckgezogen und weniger gesprochen.

Besonders traurig: Nur vier Jahre vor seinem eigenen Tod hatte Schautzer 2021 seine Frau Gundel verloren, mit der er 53 Jahre verheiratet gewesen war.

Wer war Max Schautzer?

Max Herbert Schautzer wurde am 14. August 1940 in Klagenfurt, Osterreich, geboren. Nach der Matura 1958 an der Handelsakademie Klagenfurt und einem kurzen Militardienst studierte er Wirtschaftswissenschaften in Wien, ohne einen Abschluss zu erwerben. Anschliessend besuchte er die Schauspielschule am Konservatorium Wien sowie die Schauspielschule der Keller in Koln.

1965 begann Schautzer seine Karriere als Sprecher, Moderator, Autor und Reporter beim WDR-Horfunk in Koln, auf Einladung des legendaren Moderators Hans Rosenthal. Bereits 1967 holte ihn Werner Hofer zum Fernsehen, wo er zunachst Informationssendungen im Dritten Programm moderierte und als Nachrichtensprecher arbeitete.

„Feuerwehrmann der ARD“ Eine Karriere voller Erfolgssendungen

Max Schautzer trug uber Jahre den Spitznamen „Feuerwehrmann der ARD“, weil er in praktisch jeder Sendung, die er moderierte, fur Erfolg sorgte. Zu seinen bedeutendsten Formaten zahlen:

„Alles oder nichts“ (1976-1988): Die beliebte Quizshow, die er von 1982 bis 1988 moderierte.

„Allein gegen alle“ (1978-1982): Die ARD-Quizshow, fur die ihn Hans Rosenthal vorgeschlagen hatte, der das Spiel im Horfunk 161-mal geleitet hatte.

„Die goldene Eins“, „Ein Platz an der Sonne“ und das „ARD Wunschkonzert“ – weitere populare Samstagabendshows.

„Immer wieder sonntags“ (1995-2003): Die ARD-Musiksendung, mit der Schautzer beim breiten Publikum besonders beliebt war. 2004 wurde er von der ARD aus Altergrunden als Moderator abgelost, was ein grosses Medienecho hervorrief. Sein Nachfolger Stefan Mross fuhrte die Sendung weiter.

„Pleiten, Pech und Pannen“ Sein grosster Erfolg

1984 entwickelte Max Schautzer die Idee fur „Pleiten, Pech und Pannen“, eine Sendung, in der er lustige Privatvideos uber Missgeschicke prasentierte. Die erste Folge, vom Bayerischen Rundfunk produziert, wurde am 30. Marz 1986 ausgestrahlt.

Das Format war seiner Zeit weit voraus: Damals gab es noch keine Videofilmer, die ersten Camcorder mit VHS-Kassetten kamen erst ein Jahr spater auf den Markt. Schautzer war damit den Amerikanern um einige Jahre voraus: „Americas Funniest Home Videos“ startete erst 1990, und zwar mit einigen Beitragen von „Pleiten, Pech und Pannen“ in der Pilotsendung.

Die Sendung begeisterte Mitte der 1980er Jahre ein Millionenpublikum und bleibt bis heute eine der bekanntesten Schautzer-Produktionen.

Eurovision Song Contest und internationale Tatigkeit

Max Schautzer kommentierte und moderierte den Eurovision Song Contest fur zwei Lander: 1979 in Jerusalem fur den ORF (Osterreich) und 1991 in Rom fur die ARD (Deutschland). Damit ist er einer der wenigen deutschen Moderatoren, der das europaische Musikspektakel fur zwei verschiedene Lander prasentierte.

Von April 1980 bis Ende 1983 war Schautzer zudem Deutschlandchef von Radio Luxemburg und Geschaftsfuhrer der BTS-RTL GmbH, wo er ein Studio in Dusseldorf aufbaute und leitete.

Produzent und Autor hinter der Kamera

Schautzer war weit mehr als nur ein Moderatorengesicht. 1989 grundete er die M.S. Showtime GmbH, seine eigene Fernsehproduktionsfirma in Koln, die er bis 2009 als geschaftsfuhrender Gesellschafter leitete. Bei fast allen Fernsehproduktionen war er nicht nur Moderator, sondern auch Mitautor der Sendekonzepte.

2006 grundete er zudem die telebono GmbH (anfangs bonoTV GmbH) in Koln.

Als Autor schrieb Schautzer das gesellschaftskritische Buch „Rock and Roll im Kopf, Walzer in den Beinen – Antworten auf den Jugendwahn“ (mvg Verlag, 2004), das grosses Medienecho erzeugte und ihn zu einem gefragten Talkshow-Gast machte.

Privatleben und Schicksalsschlage

Max Schautzer heiratete 1968 Gundel, eine Innenarchitektin, mit der er 2018 Goldene Hochzeit feiern konnte. 2021 verlor er seine Frau nach 53 gemeinsamen Jahren. „Wir waren 53 Jahre verheiratet, hatten ein erfulltes Leben und waren glucklich bis zum letzten Tag“, sagte er nach ihrem Tod der Bild-Zeitung.

Mit Wohnsitzen in Koln und Kitzbuhel blieb Schautzer bis ins hohe Alter aktiv: Golf und Tennis im Eagles Charity Club, Skifahren, Theaterengagements und ehrenamtliches Engagement in uber einem Dutzend Hilfsorganisationen.

Reaktionen auf seinen Tod

Der heutige „Immer wieder sonntags“-Moderator Stefan Mross verabschiedete sich in einem emotionalen Instagram-Post von seinem Vorbild. 1990 hatte Schautzer den Bambi erhalten, eine der renommiertesten deutschen Medienauszeichnungen.

Das Erbe

Max Schautzer hinterlasst ein Lebenswerk, das die deutsche Fernsehunterhaltung uber vier Jahrzehnte mitgepragt hat. Als Erfinder von „Pleiten, Pech und Pannen“, als Gesicht von „Immer wieder sonntags“ und als Produzent zahlreicher Formate war er einer der vielseitigsten Medienmacher seiner Generation. Ahnlich wie Annette von Aretin beim Bayerischen Rundfunk steht auch Max Schautzer fur eine ara des deutschen Fernsehens, in der Personlichkeit und Charme das Programm pragen. Weitere Informationen zu seinem Leben und Werk finden sich auf Wikipedia.

Fazit

Die Max Schautzer Todesursache war eine kurze, schwere Krankheit, deren genaue Diagnose nicht offentlich gemacht wurde. Er starb am 29. Januar 2025 im Alter von 84 Jahren in einem Kolner Krankenhaus. Als Erfinder und Moderator von „Pleiten, Pech und Pannen“, als Gesicht von „Immer wieder sonntags“ und als „Feuerwehrmann der ARD“ bleibt Max Schautzer eine der prgendsten Personlichkeiten der deutschen Fernsehgeschichte.

Haufig gestellte Fragen (FAQ)

1. Wann ist Max Schautzer gestorben? Am 29. Januar 2025, im Alter von 84 Jahren, in einem Kolner Krankenhaus.

2. Was war die Todesursache von Max Schautzer? Eine kurze, schwere Krankheit. Eine genaue Diagnose wurde nicht offentlich bekannt gegeben. Er lag seit Anfang Januar 2025 im Krankenhaus.

3. Womit wurde Max Schautzer bekannt? Vor allem durch „Pleiten, Pech und Pannen“ (ab 1986), „Immer wieder sonntags“ (1995-2003) und „Alles oder nichts“. Er wurde auch „Feuerwehrmann der ARD“ genannt.

4. War Max Schautzer verheiratet? Ja, mit Gundel, einer Innenarchitektin, von 1968 bis zu ihrem Tod 2021. Das Paar war 53 Jahre verheiratet.

Casper Ivor

Casper Ivor ist ein erfahrener Journalist und Autor mit über 8 Jahren Erfahrung in der deutschen Medienlandschaft. Er hat an mehreren renommierten deutschen Medienplattformen gearbeitet und sich auf Berichte über Prominente, Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens sowie aktuelle Ereignisse aus der deutschen Unterhaltungs- und Kulturbranche spezialisiert. Seine Artikel zeichnen sich durch sorgfältige Recherche, sachliche Aufbereitung und ein tiefes Verständnis für das Interesse des deutschsprachigen Publikums aus. Auf Gedankennest schreibt Casper Ivor regelmäßig über deutsche Stars, Schauspieler, Musiker und Sportler – immer mit dem Anspruch, komplexe Themen verständlich, fair und faktenbasiert darzustellen.