E-Dubble Todesursache – Freestyle Friday Rapper stirbt mit 34 Jahren

Es gibt Künstler, die das Internet geprägt haben — nicht durch Hype, sondern durch Konsequenz. E-Dubble war so einer. Jeden Freitag ein neuer Song — 52 Wochen lang, im Jahr 2010. Ein Versprechen, das er hielt. Am 13. Februar 2017 starb er im Alter von 34 Jahren in Philadelphia — an einer schweren Infektion. Viel zu jung, viel zu früh.

E-Dubble Todesursache. Schwere Infektion

Evan Sewell Wallace, bekannt als E-Dubble, starb am 13. Februar 2017 in seinem Haus in Philadelphia an den Folgen einer schweren Körperinfektion — einer Blutvergiftung (Sepsis), wie verschiedene Quellen berichten. Er wurde 34 Jahre alt.

Eine Sepsis ist eine lebensbedrohliche Reaktion des Körpers auf eine Infektion. Sie kann sich innerhalb weniger Stunden entwickeln und selbst junge, gesunde Menschen treffen. Im Fall von E-Dubble kam sie überraschend — ein Tod, der für Fans und Kollegen aus dem Nichts kam.

Wer war E-Dubble?

Evan Sewell Wallace wurde am 1. November 1982 geboren — als jüngstes Kind eines Schuldirektors und einer Lehrerin. Eine Bildungsfamilie, aus der ein Rapper wurde.

Er wuchs außerhalb von Philadelphia auf, spielte Basketball, träumte von einer Karriere als Rapper — und ließ sich von Eminem inspirieren, der ihm zeigte: Auch ein weißer Rapper kann es weit bringen, wenn die Skills stimmen.

Nach einem Studium der Politikwissenschaften am St. Mary’s College of Maryland zog er nach Baltimore, um mit Freunden Musik zu machen. Sie kauften gemeinsam ein renoviertes Lagerhaus — „The Hampden Mansion“ — und machten es zu ihrem Studio, ihrer Heimat, ihrer Kreativwerkstatt.

Dort entstand E-Dubbles Debütalben. Dort entstand die Idee, die ihn unsterblich machen sollte.

Freestyle Friday. 52 Versprechen in einem Jahr

Was E-Dubble von fast allen anderen Rappern seiner Generation unterschied: seine Disziplin.

2010 beschloss er, jeden Freitag einen neuen Song zu veröffentlichen — kostenlos, für alle. 52 Wochen. 52 Songs. Kein einziger fehlte.

Diese Freestyle Friday Serie machte ihn zu einem der beliebtesten Underground-Rapper im englischsprachigen Internet. Seine Songs waren nicht poliert, nicht produziert für den Mainstream — sie waren echt. Direkt aus dem Kopf, direkt ins Mikrofon, direkt zu den Fans.

Was entstand: eine Gemeinschaft. Menschen, die jeden Freitag warteten. Die mitsangen, die Texte auswendig kannten, die E-Dubble als ihren Rapper betrachteten.

„Hampden Parks“ — einer der Freestyle-Friday-Songs — wurde durch Gaming-YouTube-Videos weltweit bekannt. Millionen Aufrufe. Ein Song, der Menschen aus der ganzen Welt erreichte, die nie nach Philadelphia gekommen wären.

Ähnlich wie DJ Shog in der deutschen Trance-Szene schuf E-Dubble eine treue Fangemeinde durch Beständigkeit und Authentizität — nicht durch Hype oder Marketing.

Die Alben. Mehr als Freestyle

E-Dubbles Karriere war mehr als Freestyle Friday. Er veröffentlichte:

„Hip Hop Is Good“ (2009) — sein Debütalbum, das seinen Stil definierte: melodisch, ehrlich, mit Tiefe

„Reset EP“ (2012) — ein kompakteres Werk, das zeigte, wie er sich weiterentwickelte

„Two Tone Rebel“ (2016) — sein letztes Album, veröffentlicht nur ein Jahr vor seinem Tod. Ein Meisterwerk, das zeigt, wie weit er als Künstler gekommen war.

„Surrounded By Giants“ (2014) — eine kollaborative EP mit der Band 27 Lights, die seine musikalische Vielfalt bewies.

Black Paisley Records, Unabhängigkeit als Prinzip

E-Dubble gründete sein eigenes Label: Black Paisley Records. Unabhängigkeit war für ihn kein Kompromiss, sondern Überzeugung. Er wollte seine Musik kontrollieren — die Inhalte, die Veröffentlichungen, den Kontakt zu seinen Fans.

Diese Haltung machte ihn zu einem Vorbild in der Underground-Rap-Community. Ein Künstler, der nicht auf einen Major-Vertrag wartete, sondern einfach machte.

Die Reaktionen

Als die Nachricht von E Dubbles Tod bekannt wurde, war das Internet erschüttert. Besonders in der Gaming-Community — wo seine Musik durch Channels wie VanossGaming bekannt geworden war — trauerten Hunderttausende.

„Hampden Parks“ wurde in den Stunden nach seinem Tod millionenfach gestreamt. Menschen teilten ihre Erinnerungen, ihre Lieblingssongs, ihre Freitage mit E-Dubble.

Fazit

Die E-Dubble Todesursache war eine schwere Infektion — er starb am 13. Februar 2017 mit 34 Jahren in Philadelphia. Was bleibt: Freestyle Friday, „Hampden Parks“, Black Paisley Records und das Bild eines Künstlers, der jeden Freitag sein Versprechen hielt.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

1. Wann ist E-Dubble gestorben? Am 13. Februar 2017, mit 34 Jahren, in Philadelphia.

2. Was war die Todesursache von E-Dubble? Eine schwere Körperinfektion — Berichten zufolge eine Sepsis.

3. Was war Freestyle Friday? Eine Serie, in der E-Dubble 2010 jeden Freitag einen neuen Song veröffentlichte — 52 Wochen, kein einziger fehlte.

4. Wie hieß E-Dubble mit bürgerlichem Namen? Evan Sewell Wallace.

5. Was ist sein bekanntester Song? „Hampden Parks“ — durch Gaming-YouTube-Videos weltweit bekannt geworden.

6. Was ist Black Paisley Records? Sein eigenes Label, das er gründete, um seine Musik unabhängig zu veröffentlichen.

7. Wie alt wurde E-Dubble? 34 Jahre alt. Geboren am 1. November 1982.

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Casper Ivor

Casper Ivor ist ein erfahrener Journalist und Autor mit über 8 Jahren Erfahrung in der deutschen Medienlandschaft. Er hat an mehreren renommierten deutschen Medienplattformen gearbeitet und sich auf Berichte über Prominente, Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens sowie aktuelle Ereignisse aus der deutschen Unterhaltungs- und Kulturbranche spezialisiert. Seine Artikel zeichnen sich durch sorgfältige Recherche, sachliche Aufbereitung und ein tiefes Verständnis für das Interesse des deutschsprachigen Publikums aus. Auf Gedankennest schreibt Casper Ivor regelmäßig über deutsche Stars, Schauspieler, Musiker und Sportler – immer mit dem Anspruch, komplexe Themen verständlich, fair und faktenbasiert darzustellen.