
Er spielte fuer Hannover 96, war zweimal Interimstrainer beim 1. FC Nuernberg in der Bundesliga und baute zuletzt beim 1. FC Heidenheim das Nachwuchsleistungszentrum mit auf. Roger Prinzen starb im April 2026 ploetzlich und unerwartet im Alter von 57 Jahren. Sein Tod erschuetterte den deutschen Fussball, der innerhalb weniger Tage bereits einen weiteren ehemaligen Bundesliga-Profi der 1990er Jahre verloren hatte.
Roger Prinzen Todesursache – Was ist bekannt?
Roger Prinzen starb an einem Montagabend im April 2026 „ploetzlich und unerwartet“, wie sein Arbeitgeber, der 1. FC Heidenheim, unter Berufung auf seine Ehefrau Sonja mitteilte. Eine konkrete medizinische Todesursache wurde nicht oeffentlich bekannt gegeben.
Sein Tod war der dritte Todesfall eines ehemaligen Bundesliga-Profis der 1990er Jahre innerhalb weniger Tage – nach KSC-Legende Srecko Bogdan und dem toedlich verunglueckten Ex-Nuernberg-Stuermer Reiner Wirsching, der bei einem Fahrradsturz starb. Diese Serie von Todesfaellen erschuetterte die deutsche Fussballwelt zusaetzlich.
Der 1. FC Heidenheim schrieb in seinem Nachruf: „In diesen schweren Stunden sind unsere Gedanken bei seiner Frau Sonja sowie seinen Kindern Marlon, Mia und Tim. Sein ploetzlicher Tod hinterlaesst eine schmerzvolle Luecke beim 1. FC Heidenheim. Ruhe in Frieden, Roger!“
Wer war Roger Prinzen?
Roger Prinzen wurde 1969 in Darmstadt geboren. Seine Spielerkarriere fuehrte ihn ueber mehrere Stationen im deutschen und internationalen Fussball. Nach seinen Anfaengen unter anderem bei Eintracht Frankfurt und dem 1. FC Kaiserslautern spielte er im Profibereich fuer den SV Darmstadt 98 und SG Wattenscheid 09.
1994 wechselte Prinzen zu Hannover 96, wo er bis 1996 spielte und in dieser Zeit 65 Pflichtspiele absolvierte, in denen ihm vier Tore gelangen. Anschliessend fuehrte ihn sein Weg zu Austria Lustenau, SpVgg Greuther Fuerth sowie dem FC Lustenau.
Die Trainerkarriere und der Einsatz beim 1. FC Nuernberg
Nach seiner aktiven Spielerlaufbahn wechselte Prinzen ins Trainerfach und arbeitete fuer Vereine in Deutschland, Oesterreich, der Schweiz und Liechtenstein. Besonders eng war seine Verbindung zum 1. FC Nuernberg, dem neunmaligen deutschen Meister: Ab 2013 verantwortete der gebuertige Darmstaedter dort die zweite Mannschaft.
Zweimal ruckte Prinzen dabei als Interimstrainer in der Bundesliga-Verantwortung auf: Erstmals 2013 nach der Freistellung von Michael Wiesinger, ein zweites Mal im April 2014 nach der Trennung von Gertjan Verbeek. In den verbleibenden drei Spieltagen gelang es ihm jedoch nicht, die Mannschaft zu stabilisieren. Nach einem 1:4 beim FC Schalke 04 stieg der 1. FC Nuernberg aus der Bundesliga ab.
Seit 2018 beim 1. FC Heidenheim
Seit 2018 war Roger Prinzen beim 1. FC Heidenheim taetig, wo er als sportlicher Leiter des Nachwuchsleistungszentrums eine tragende Rolle bei der erfolgreichen Jugendfoerderung des Klubs spielte. In dieser Funktion praegte er massgeblich die Entwicklung junger Talente bei einem Verein, der in den vergangenen Jahren fuer seine erfolgreiche Nachwuchsarbeit bekannt wurde.
Der 1. FC Heidenheim wuerdigte ihn nach seinem Tod als jemanden, der mehr war als nur ein Fussballlehrer: eine geschaetzte Fuehrungskraft, ein leidenschaftlicher Foerderer der Talente, vor allem aber ein langjaehriger Kollege und Freund.
Reaktionen aus dem deutschen Fussball
Roger Prinzens Tod loeste in der gesamten deutschen Fussballwelt grosse Trauer aus. Hannover 96, sein ehemaliger Verein aus den 1990er Jahren, nahm in einer eigenen Mitteilung Abschied und betonte, man werde Roger Prinzen ein ehrendes Andenken bewahren.
Auch der 1. FC Nuernberg reagierte auf Instagram: „Diese Nachricht macht uns sehr betroffen: Der ehemalige FCN-U21-Trainer Roger Prinzen ist ploetzlich und unerwartet verstorben. Unsere Gedanken und unser Mitgefuehl sind in diesem Moment bei seiner Familie und Freunden.“
Der 1. FC Heidenheim verschob nach Prinzens Tod aus Respekt mehrere Spiele seiner Juniorenmannschaften, darunter das Heimspiel der U19 in der DFB-Nachwuchsliga gegen den FC Augsburg.
Aehnlich wie Anouschka Bernhard, die als Trainerin den deutschen Frauenfussball-Nachwuchs praegte, widmete sich auch Roger Prinzen in seinen letzten Lebensjahren der Foerderung junger Talente und hinterlaesst damit ein Vermaechtnis, das ueber seine eigene Spielerkarriere hinausreicht.
Das Erbe
Roger Prinzen hinterlaesst seine Frau Sonja und drei Kinder, Marlon, Mia und Tim. Sein Lebenswerk als Foerderer junger Fussballtalente, zuletzt beim 1. FC Heidenheim, bleibt ein wichtiger Teil der deutschen Nachwuchsfoerderung im Profifussball.
Fazit
Die Roger Prinzen Todesursache wurde nicht oeffentlich bekannt gegeben. Er starb im April 2026 ploetzlich und unerwartet im Alter von 57 Jahren. Als ehemaliger Bundesliga-Spieler fuer Hannover 96, zweifacher Interimstrainer beim 1. FC Nuernberg und sportlicher Leiter des Nachwuchsleistungszentrums beim 1. FC Heidenheim bleibt Roger Prinzen eine geschaetzte Persoenlichkeit des deutschen Fussballs.
Haufig gestellte Fragen (FAQ)
1. Wann ist Roger Prinzen gestorben? An einem Montagabend im April 2026, im Alter von 57 Jahren.
2. Was war die Todesursache von Roger Prinzen? Eine offizielle Todesursache wurde nicht bekannt gegeben. Sein Tod kam ploetzlich und unerwartet.
3. Womit wurde Roger Prinzen bekannt? Als ehemaliger Bundesliga-Spieler fuer Hannover 96, als zweifacher Interimstrainer beim 1. FC Nuernberg, und als sportlicher Leiter des Nachwuchsleistungszentrums beim 1. FC Heidenheim seit 2018.
4. Wen hinterlaesst Roger Prinzen? Seine Ehefrau Sonja und seine drei Kinder Marlon, Mia und Tim.