Hermann Magerer Todesursache – Der Vater von „Bergauf-Bergab“ stirbt mit 87 Jahren

Es gibt Sendungen, die mit einem einzigen Namen untrennbar verbunden sind. „Bergauf-Bergab“ ist eine davon – und Hermann Magerer war der Mann, der sie 1975 erfand und über zwei Jahrzehnte prägte. Im März 2023 starb der bayerische Fernsehjournalist und Alpinist im Alter von 87 Jahren.

Mit seinem Tod verlor der Bayerische Rundfunk nicht nur einen seiner dienstältesten Journalisten, sondern auch eine Stimme, die Generationen von Bergsteigern und Fernsehzuschauern geprägt hat.

Hermann Magerer Todesursache – Was ist bekannt?

Hermann Magerer starb am 8. März 2023 im Alter von 87 Jahren. Eine konkrete, öffentlich genannte Todesursache liegt nicht vor – Berichte sprechen lediglich davon, dass er „verstorben“ sei. Angesichts seines hohen Alters von 87 Jahren ist von einem natürlichen Tod auszugehen. Der Bayerische Rundfunk würdigte ihn kurz nach seinem Tod mit einem ausführlichen Nachruf in der Sendung „Bergauf-Bergab“ sowie mit dem Film „Erinnerungen an Hermann Magerer“, der in der ARD-Mediathek zu sehen ist.

Wer war Hermann Magerer?

Hermann Magerer wurde am 28. April 1935 geboren und war ein deutscher Fernsehjournalist, Bergsteiger und Schriftsteller. Seine berufliche Laufbahn beim Bayerischen Rundfunk begann bereits 1954 – zu einer Zeit, als das deutsche Fernsehen noch in den Kinderschuhen steckte.

Über die Jahre arbeitete sich Magerer vom Kameramann zum Sportreporter hoch – 1970 erreichte er diese Position offiziell. Insgesamt war er 44 Jahre lang, von 1954 bis 1998, für den BR tätig.

Die Geburtsstunde von „Bergauf-Bergab“

1975 war das entscheidende Jahr in Magerers Karriere: Er hob die Bergsteiger-Sendereihe „Bergauf-Bergab“ aus der Taufe – ein Format, das bis heute, fast 50 Jahre später, fester Bestandteil des Bayerischen Fernsehens ist und sonntags im wöchentlichen Wechsel mit dem BR-Magazin „freizeit“ ausgestrahlt wird.

23 Jahre lang, von 1975 bis 1998, war Magerer das Gesicht, der Initiator und die redaktionelle Seele der Sendung. „Bergauf-Bergab“ berichtet im Winter meist vom Skifahren und Skitourengehen, im Sommer vom Bergsteigen und Bergwandern – überwiegend aus den Alpen, gelegentlich aber auch aus Gebirgen in fernen Ländern.

Von 1996 bis 1998 übernahm Magerer zusätzlich die Position des Redaktionsleiters Freizeit beim Bayerischen Rundfunk.

Der Alpinist hinter der Kamera

Hermann Magerer war nicht nur Journalist, sondern selbst ein leidenschaftlicher Bergsteiger. Diese Doppelrolle – Berichterstatter und Alpinist zugleich – verschaffte ihm Zugang zu und persönliche Begegnungen mit einigen der bekanntesten Namen des Alpinismus, darunter:

  • Luis Trenker – Bergsteiger-Legende und Filmemacher
  • Matthias Rebitsch – einer der bedeutendsten österreichischen Alpinisten des 20. Jahrhunderts
  • Reinhold Messner – einer der berühmtesten Bergsteiger der Welt

Diese Begegnungen verarbeitete Magerer später auch literarisch. Wie auch Annette von Aretin beim Bayerischen Rundfunk, prägte Magerer über Jahrzehnte ein eigenes Format, das untrennbar mit seinem Namen verbunden bleibt.

Der Schriftsteller Magerer

1998 veröffentlichte Hermann Magerer sein Buch „Bergauf-Bergab – Erzählungen mit Hintergedanken“ (Band 1) im Rother Bergverlag – ein Rückblick auf 22 Jahre als „Macher“ der gleichnamigen Sendung. 2004 folgte mit „Nichts im Leben endet oben“ der zweite Band.

In seinen Büchern ging es Magerer nie um sportliche Höchstleistungen oder prominente Gipfelnamen, sondern um die menschlichen Begegnungen, die besonderen Erlebnisse mit Begleitern und Einheimischen sowie um grundsätzliche Fragen: Was bedeutet „Unterwegssein in der Natur“? Wie verändert sich das Bergsteigen durch Medien und Kommerzialisierung – Stichwort „Ausverkaufsalpinismus“?

Auszeichnungen und Anerkennung

2005 wurde Hermann Magerer von der Münchner Alpenvereinssektion Alpenklub Berggeist (AKB) mit dem Titel „Berggeist des Jahres“ ausgezeichnet – eine Anerkennung für sein Lebenswerk als Brückenbauer zwischen Bergsteigerei und Medienwelt.

Das Erbe

Auch Jahre nach seinem Ausscheiden aus der aktiven Redaktionsarbeit 1998 blieb „Bergauf-Bergab“ eine der ältesten und beliebtesten Sendungen im Programm des Bayerischen Rundfunks – ein direktes Erbe Hermann Magerers. Der Deutsche Alpenverein würdigte ihn nach seinem Tod als jemanden, der „viele Generationen von Bergsteigern inspiriert“ habe und dessen Sendung sich bis heute großer Beliebtheit erfreue. Mehr zur Geschichte der Sendung findet sich auf Wikipedia.

Fazit

Die Hermann Magerer Todesursache wurde nicht im Detail öffentlich gemacht – angesichts seines Alters von 87 Jahren ist von einem natürlichen Tod auszugehen. Er starb am 8. März 2023. Als Erfinder und 23-jähriger Macher von „Bergauf-Bergab“ sowie als Schriftsteller und Alpinist hinterlässt Hermann Magerer ein Vermächtnis, das im bayerischen Fernsehen bis heute lebendig ist.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

1. Wann ist Hermann Magerer gestorben? Am 8. März 2023, im Alter von 87 Jahren.

2. Was war die Todesursache von Hermann Magerer? Eine offizielle Todesursache wurde nicht bekannt gegeben. Aufgrund seines hohen Alters ist von einem natürlichen Tod auszugehen.

3. Womit wurde Hermann Magerer bekannt? Als Erfinder und 23-jähriger Macher der BR-Bergsteigersendung „Bergauf-Bergab“ (1975–1998).

4. Welche Bücher hat Hermann Magerer geschrieben? „Bergauf-Bergab – Erzählungen mit Hintergedanken“ (1998) und „Nichts im Leben endet oben“ (2004), beide im Rother Bergverlag erschienen.

Lesen Sie weitere Artikel:

Casper Ivor

Casper Ivor ist ein erfahrener Journalist und Autor mit über 8 Jahren Erfahrung in der deutschen Medienlandschaft. Er hat an mehreren renommierten deutschen Medienplattformen gearbeitet und sich auf Berichte über Prominente, Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens sowie aktuelle Ereignisse aus der deutschen Unterhaltungs- und Kulturbranche spezialisiert. Seine Artikel zeichnen sich durch sorgfältige Recherche, sachliche Aufbereitung und ein tiefes Verständnis für das Interesse des deutschsprachigen Publikums aus. Auf Gedankennest schreibt Casper Ivor regelmäßig über deutsche Stars, Schauspieler, Musiker und Sportler – immer mit dem Anspruch, komplexe Themen verständlich, fair und faktenbasiert darzustellen.